Naturschutzauflagen in Minecraft eingeführt

Naturschutzgebiete in Minecraft

Stockholm – Greenpeace konnte heute vor dem IMC ihre lang ersehnten Naturschutzbestimmungen für Minecraft durchsetzen

Mittlerweile schon seit Jahren kämpfen viele Organisationen für einen besseren Umweltschutz in Minecraft. Greenpeace war und ist eine der aktivsten Organisationen in diesem Zusammenhang. Sie haben zerstörten Minecraft Landschaften den Kampf angesagt. Sie setzen sich ein für einen nachhaltigen Umgang mit der Minecraft Welt und dessen Ressourcen.

Ganz oben auf ihrer Prioritäten Liste ist das Tool “Worldedit”. Dieses Tool hat laut einem Greenpeace Sprecher die größte Zerstörungskraft. Pro Minute wird eine Fläche von 10.000 Quadratblöcken natürlicher Lebensraum in Minecraft durch Worldedit teils unwiederbringlich zerstört. Viele Tiere verlieren so ihren Lebensraum. Aber es geht nicht nur um die Tiere. Auch die Tatsache, dass Worldedit mit dem berüchtigten und meistbenutzten Befehl //set 0 alle Blöcke in einem festgelegten Areal im wahrsten Sinne des Wortes in Luft auflöst und ins Nirvana schickt, ist bedenklich. Letzteres droht durch das Exzessive nutzen von //set 0 demnächst sogar überzulaufen! Auch das natürliche Gleichgewicht werde laut Greenpeace durch Worldedit nachweislich immens beeinträchtigt.

Aber Worldedit ist nicht das einzige Problem. Auch viele Modpacks verschmutzen die Minecraft Umwelt enorm. Vor allem Technik Modpacks wie FTB (Feed the Beast) tragen zur Umweltverschmutzung bei. Maschinen produzieren einerseits einen Höllenlärm, der die Tierwelt stark beeinträchtigt. Andererseits produzieren diese auch Abfälle, die meist im nächsten Loch entsorgt werden. Auch wurden immer wieder Spuren von Mineralölen in Pflanzen von Mit FTB automatisierten Farmen gefunden, was für Mensch (bzw. Steve?) und Natur schädlich sei.

Greenpeace forderte deshalb, 42% jeder Minecraft Welt als Naturschutzgebiet zu deklarieren. Außerdem wollten sie Technik Modpacks komplett verbieten. Das IMC hat nun beschlossen, den Vorschlag der Naturschutzgebiete umzusetzen. Ab einer der nächsten Minecraft Versionen werden nun 42% der Karte als Naturschutzgebiet ausgeschrieben. Allerdings sollen Technik Modpacks weiterhin erlaubt sein. Lediglich in Naturschutzgebieten sind jeglichen Maschinen sowie Worldedit und ähnliches dann verboten. Mit einer genauen Formulierung kann erst im Laufe der nächsten Woche gerechnet werden.

Greenpeace allerdings ist nicht zufrieden mit dem Urteil und hat bereits angekündigt, in Berufung zu gehen um ihr Verbot für Technik Modpacks doch noch zu durchzusetzen.

Wir bleiben für euch an der Sache dran und melden euch, sobald es was Neues gibt!

DASPOOT, Stockholm

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