Performance Schwächen in Minecraft festgestellt

Performance Schwächen in Minecraft

Stanford – Unabhängige Wissenschaftler der Universität Stanford haben in Auftrag des Minecraft-Konkurrenten Terraria Performance-Schwächen in Minecraft entdeckt

In der Vergangenheit hat sich der ein oder andere schon über die Performance von Minecraft gewundert: Es brauchte Unmengen an RAM, trotzdem lief es nicht ganz rund. Obwohl das Spiel ja eine ziemlich pixelige Grafik hat, braucht es dafür verhältnismäßig eine enorme Menge an Rechenleistung und RAM. Auch bei Minecraft Servern ist das nicht besser. Die Serversoftware ist ja bekanntlich größtenteils auf einen Kern beschränkt. Dadurch ist es auch nur sehr schwer möglich, einen Minecraftserver performant zu betreiben, braucht ein kleiner Minecraftserver doch so viel Ressourcen wie eine Website mit tausenden aktiven Nutzern.

Die Forscher für “performancy and efficiency” (Performanz und Effizienz) der Universität Stanford haben sich deshalb beiden Problemen angenommen. Sie untersuchten den Minecraft Client und die Serversoftware indem sie Studenten an verschiedene Rechner mit verschiedener Leistung setzten und die Ergebnisse protokollierten.

Heraus kam, dass Minecraft performance technisch “längst überholt” und in dieser Hinsicht auf einem “Stand von 2009” ist. Allerdings lies sich die Performance wesentlich verbessern, indem man zwischen Grafikkarte und Mainboard einen sogenannten “Fluxkompensator” einbaut. Diese kleinen Teile gibt es bereits seit 1985 und sind mittlerweile sehr erschwinglich. Dieses Bauteil kompensiert sozusagen einige Schwächen von Minecraft und verteilt die Rechenaufgaben besser auf dem PC, wodurch sich eine wesentliche Performancesteigerung verzeichnen lässt.

Prof. Dr. Klenk, Leiter dieser repräsentativen Studie meint: ”Mit herkömmlichen Gaming PCs haben wir in Minecraft durchschnittlich 300fps geschafft. Mit eingebauten Fluxkompensator kam man locker auf 1000fps. Dies hat den Spielfluss noch einmal wesentlich verbessert und sorgte für ein Spielgefühl bei den Testern, dass vorher in Minecraft nicht denkbar war.”.

Es ist nun also offiziell: Minecraft hat mit starken Performanceschwächen zu kämpfen. Doch zum Glück gibt es ja sogenannte “Fluxkompensatoren”. Microsoft hat auch bereits angekündigt, die Firma Flux GmBH & Co KG, die die Fluxkompensatoren herstellt, aufkaufen zu wollen.

DASPOOT, Stanford

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